Archiv für Mai 2011

Nvidia 3D Videos auf Youtube mit Firefox 4

26 Mai 2011

PC- und Notebook-Benutzer mit Nvidia 3D Vision können sich nun tausende 3D Videos auf Youtube anschauen, wenn die neue Mozilla Firefox-Version 4 installiert ist. Youtube unterstützt nun außerdem das WebM-Format und HTML 5. Mit diesen offenen Standards ist jetzt möglich, auf Youtube 3D-Content zu bieten.

Da es schon 3D-Kameras und Smartphones für 3D-Fotos gibt, möchten Nvidia, Youtube und Mozilla nun eine Plattform bereitstellen, mit der Anwender 3D Videos unter Bekannten austauschen können.

Weitere Voraussetzungen für 3D Videos:

Die 3D Videos können nur dann auf Youtube abgespielt werden, wenn Nutzer den 3D-Modus “HTML5 Stereo View” unter youtube.com/select_3d_mode aktivieren. Alle 3D Videos sind mit dem Tag “yt3d” zu erkennen und darüber leicht zu finden.

Mit der Software 3DTV Play von Nvidia, können zudem 3D Videos auf einem 3D-Fernseher wiedergegeben werden. Nvidia bietet außerdem einen Test an, ob das eigene System in der Lage ist, 3D Videos abzuspielen. Die Nvidia 3D Vision beinhaltet aktive Shutter-Brillen, sowie 3D-Vision Software und setzt Bildschirme mit 3D-LCD oder LCD-Monitore mit 120 Hertz voraus. Die GeForce-Treiber sollten mindestens die Version 275 oder höher haben.

Anwender von 3D Vision können zwischen 525 Spielen, tausenden 3D Videos auf Youtube und dreidimensionalen Fotos in voller Auflösung wählen.

Zynga drängt zum Börsengang

26 Mai 2011

Auch Zynga will die anhaltende Euphorie der Anleger nutzen und steht kurz vor dem Börsengang. Ende Juni will sich der FarmVille-Entwickler eine Milliarden-Bescherung durch seine Millionen von Online-Spielern sichern. Bereits jetzt wird der Wert von Zynga auf 8 bis 10 Milliarden Dollar geschätzt.

Bei Facebook hat das Unternehmen nach Marktforschungsanalysen schon knapp 250 Millionen aktive Spieler im Monat. Die Spiele, die Zynga anbietet, sind zwar kostenlos, jedoch kann man sich für kleinere Beträge, weitere Spielefortschritte oder Artikel kaufen. Durch die hohe Nutzeranzahl, entstehen so diese Milliardenbeträge. Es soll außerdem schon im letzten Jahr mit 850 Millionen Dollar Umstatz, ca. 400 Millionen Dollar Gewinn eingefahren haben.

Zynga bereitet sich vor

Znyga Logo

Um die Papiere für den Börsengang vorzubereiten, hat sich Zynga, nach Berichten der US-Medien, mit Beratern der Investmentbanken Morgan Stanley und Citigroup getroffen. Mit seinen knapp 1500 Mitarbeitern in sechs Ländern, wurde der Entwickler schon lange als Börsenkandidat gesehen. Im amerikanischen Computerspielemarkt ist Zynga das zweitwertvollste Unternehmen, hinter Activion Blizzard.

Letzte Woche zeigte LinkedIn, wie heiß Anleger auf Online-Aktien sind. Andere Unternehmen wie der Musikdienst Pandora Media und der Ferienwohnungsdienst HomeAway sind Zynga bereits einen Schritt voraus und haben die Unterlagen für den Börsengang schon eingereicht.

Musikdienst Spotify kooperiert mit Facebook

26 Mai 2011

Spotify kooperiert mit FacebookLaut einem Bericht aus dem Magazin Forbes, soll der Musik Streaming Dienst Spotify mit Facebook kooperieren. Schon in den nächsten zwei Wochen könnte der Dienst bei Facebook integriert und nutzbar sein. Damit will Facebook ein kostenloses Musikangebot für seine Nutzer aufbauen. Die Anwender können dann Musik alleine oder zusammen mit Freunden über das Internet anhören.

Spotify fehlen Lizenzen

Da Spotify in den USA noch keine Lizenzen der größeren Plattenfirmen besitzt, wird es wohl nur ausserhalb der USA Musik bei Facebook geben. Auch in Deutschland konnte sich der Musik Dienst bisher leider nicht mit der Gema einigen und ist daher auch hier nicht verfügbar.

Sobald alle Tests zur Integration in Facebook abgeschlossen sind, können die User das Spotify-Symbol in den Neuigeiten sehen. Durch einen Klick darauf, wird dann der Dienst im Hintergrund installiert. Ob der Dienst “Facebook Music” oder “Spotify on Facebook” heißen wird, ist noch unklar.

Multimediaplattform Facebook

Mit dieser Kooperation wird Facebook zur Multimediaplattform, denn seit März 2011 bietet Warner Brothers dort einen Filmverleih an, der mit Facebook Credits bezahlt werden kann.

Sean Parker, Mitgründer von Napster, sitzt bei Spotify im Vorstand und war Berater bei der Gründung von Facebook. An einer Partnerschaft der beiden Unternehmen war er daher mit Sicherheit auch beteiligt.

 

Twitter macht Kauf von TweetDeck offiziell

26 Mai 2011

Nach einigen Spekulationen und Berichten, hat Twitter am Mittwoch auf seinem Blog offiziell die Übernahme von TweetDeck bekannt gegeben. Die Kaufsumme soll sich nach Medienberichten auf 40 Millionen US-Dollar belaufen. Das TweetDeck-Team bleibt jedoch erhalten und arbeitet weiter in London. Für Twitter ist dies eine überaus lohnende Investition, da nun die Monetisierung des Angebots vorangetrieben werden kann.

Großer Anteil an Twitter

Twitter kauft Tweetdeck

Nach dem Erwerb der iPhone App Tweetie und der Partnerschaft mit TwitPic war es nicht gerade überraschend zu hören, dass Twitter einen seiner populärsten Clients kauft. Täglich werden auf Twitter rund 150 Millionen Kurznachrichten verfasst. Laut der Analyseplattform Sysomos/Marketwire kommen über 40% der Tweets von anderen Anwendungen, wie TweetDeck.

TweetDeck ist bereits auf  vielen Plattformen verfügbar

Die Desktop-Anwendung TweetDeck ermöglicht eine Verbindung mit den Accounts von Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn und anderen sozialen Netzwerken. Die Anwendung ist bereits als Version für iOS, Android und für den Desktop-Benutzer, mit Windows, MacOS X sowie Linux, zu haben.

Mit dieser Übernahme kommt man dem US-Unternehmen UberMedia zuvor, das vorher schon ein niedrigeres Angebot für die Anwendung abgegeben hatte.

Evernote veröffentlicht einzigartige Google Chrome Erweiterung

25 Mai 2011

Chrome-ExtensionEvernote, das synchronisierte Notizensystem, hat eine verbesserte Version seiner Google Chrome Browser App veröffentlicht. Die neue Version hat einen neuen Look, ermöglicht einen besseren Notizenausschnitt und bietet die Möglichkeit, das Web und Evernote gleichzeitig zu durchsuchen.

Schnelles speichern von Webinhalten

Die App ist ein Button für Evernote-Nutzer im Google Chrome Browser, der es ermöglicht Inhalte von Webseiten zu speichern. Nun können jedoch auch ganze Blogeinträge oder Artikel ausgewählt werden, eine Hervorhebung ist nicht mehr nötig.

Mit dieser Funktion “Article Clips”, können Nutzer schneller und einfacher Clips und Webinhalte speichern.

 

Chrome Artikel

Die gleichzeitige Suche

Evernote hat außerdem eine gleichzeitige Suche eingefügt, eine Ergänzung zur Chrome Erweiterung, die Evernote, Google, Yahoo oder Bing in der gleichen Zeit durchsucht. Die Benutzer müssen dafür nur eine Suchanfrage starten, wie sie es normalerweise auch tun würden. Die Suchmaschine zeigt dann die Treffer unter den normalen Ergebnissen an. Diese Funktion soll es den Nutzern erleichtern, eventuell schon gespeicherte Inhalte wieder zu finden.

 

Chrome gleichzeitige Suche

 

Dieses Browser-Update ist bisher nur für die Google Chrome Erweiterung erstellt worden. Laut Evernote‘s VP des Marketings Andrew Sinkov erlaubt es bisher nur Google Chrome, diese Funktionen zu entwickeln, jedoch hofft man diese Fähigkeit, in Zukunft auch bei anderen Browsern, erweitern zu können.

 

 

 

Dropbox Benutzer speichern 1 Millionen Dateien alle 5 Minuten

24 Mai 2011

Dropbox, das vier Jahre alte Dateiablage-System, konnte im vergangenen Jahr ein explosives Wachstum erleben. Die Nutzeranzahl stieg in diesem Zeitraum von 5 Millionen auf über 25 Millionen Menschen. Zusammen speichern die User an einem Tag über 300 Millionen Dateien und 1 Millionen Dateien alle 5 Minuten. Laut Gründer und Geschäftsführer Drew Houston, haben die Anwender insgesamt 100 Milliarden Dateien gespeichert.

Im letzten Jahr musste Dropbox 35 weitere Mitarbeiter einstellen, um die große Nachfrage zu decken. Damit wächst das Team von 22 auf 55 Mitarbeiter. Ungefähr 50% des Startteams besteht aus Ingenieuren, sagte Houston.

Dropbox auf dem Weg zum Erfolg

Dropbox Logo

Ein Teil des erfolgreichen Maßstabes von Dropbox, war am Anfang, wenige, aber dafür bessere Ingenieure einzustellen und eine Büroatmosphäre zu schaffen, in der die Mitarbeiter gerne arbeiten, erklärte Houston. Darüber hinaus wurde niemand gezwungen feste Bürozeiten einzuhalten und keiner des Teams bekam vorgeschrieben, wo oder wie man zu arbeiten hatte.

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg, sagt der Geschäftsführer von Dropbox, ist das immer wieder neue Setzen der Unternehmensziele in einem viertel- und ganzjährigen Rhythmus, um Aufwand zu minimieren und Überflüssiges zu verringern.

Für das Fundament eines Unternehmens, so Houstons Ratschlag für Gründer, ist das Richtige zu konstruieren und Dinge richtig zu konstruieren. Wenn man jedoch gezwungen ist, sich einen Ratschlag auszusuchen, sollte man dem ersten folgen.

 

Amazon eBooks verkaufen sich im US-Markt besser als Druckwerke

23 Mai 2011

Das allein mit Büchern startende Online-Versandhaus, verkauft in den USA zur Zeit ca. 5% mehr Amazon eBooks als Druckwerke. Damit hat sich der Verkauf von elektronischen Büchern bisher im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Amazon eBooks mit dem Kindle lesenSeit April sind in Deutschland Amazon eBooks zu erwerben, jedoch fällt das Angebot hier geringer aus. 950.000 eBooks sind im US-Markt für das Kindle derzeit erhältlich, davon stammen 109 Titel aus den Bestsellerlisten. In Deutschland sind rund 730.000 Werke verfügbar, in deutscher Sprache nur rund 30.000.

Mit dem Amazon Kindle können nicht nur einige Cent beim Bücherkauf gespart werden, sondern man bekommt auch viele kostenlose Werke der Weltliteratur, darunter mit Schriftstellern, wie Jules Verne und Karl May. Mehr dazu finden Sie hier.

Kundenbindung durch Amazon Kindle

Leider ist das Kindle im Moment in Deutschland nur mit englischer Menüführung zu erhalten. Die Nutzung des Gerätes selber, ist auf die Angebote in Amazon beschränkt, was bedeutet, dass normale PDFs nicht mit dem Kindle entschlüsselt werden können. Diese Art von Kundenbindung soll, wie auch schon bei Apples iTunes zum Erfolg führen.

Xing räumt mit seiner App-Plattform auf

20 Mai 2011

Xing

Die Business-Plattform Xing stellt seine Web-Apps im Bereich Social-Business ein, wovon bereits 17 Anwendungen betroffen sind. Der Grund dafür findet sich auf der Homepage in den Infos. Dort wird beschrieben, dass sich dieser Bereich nicht wie erwartet entwickelt hat. Für Anfang Juni ist außerdem ein Relaunch angekündigt worden.

Basierend auf Googles OpenSocial-Schnittstellen hatte Xing im Juli 2009 zwei Eigenentwicklungen und 13 Anwendungen von externen Partnern erstellt. Diese Anwendungen entstanden durch den Erfolg von Facebooks 2007 veröffentlichtem App-Bereich. Zwar konnten diese Apps im Unterhaltungsbereich von Facebook sehr gut funktionieren, jedoch nicht im Businessbereich von Xing.

Man versuchte diese Apps mauell zu selektieren und die für die professionelle Umgebung deplacierten Anwendungen auszusortieren. Der Schweizer Online-Terminplaner Doodle, ist eine Applikation davon. Mehrere hunderttausend App-Einrichtungen sind in den vergangenen 2 Jahren getätigt worden, anscheinend nicht genug.

Auch bei Facebook gibt es in Sachen Apps nur noch Spiele und Malware, die direkt auf der Seite plaziert sind. Doch für Xing sind beide Kategorien keine Möglichkeiten.

Apple iCloud gewinnt Sony, EMI und Warner

20 Mai 2011

iCloud Logo

Nach Monaten der Gerüchte und Spekulationen hat Apple es geschafft verschiedene große Musik-Labels für den Musikdienst iCloud an Bord zu holen. Bisher hat Apple Verträge mit Sony, EMI und Warner Music Group abgeschlossen, jedoch sollen auch Verhandlungen mit Universal kurz vor dem Abschluss stehen. Dank der Musikindustrie kann Apple nun eine komplett lizensierte Musik Cloud anbieten, die viel größer ist, als jene von Google und Amazon.

Der Musikdienst iCloud bewirkt, dass Musik nicht mehr heruntergeladen werden muss, sondern nur noch durch Server freigeschaltet und überall mit iTunes angehört werden kann. Apple hat zudem ein Verfahren entwickelt, womit kleine Teile eines Songs bereits auf dem Endgerät gespeichert werden, um keine Zeit zwischen dem Streamen und dem Anhören zu verbrauchen. Wenn dieser Dienst ins Leben gerufen wird, kann das Google und Amazon den Rang ablaufen.

Die Domain iCloud.com hat sich Apple bereits für 4,5 Mio. Dollar gesichert. Den Musikmarkt kann durch diesem Dienst revolutioniert werden.

 

LinkedIn bei Börsendebüt mit Kursfeuerwerk

20 Mai 2011
Linkedin Börsengang

Linkedin Börsendebüt Mai 2011

LinkedIn der Vorreiter des Online-Netzwerk-Wahns, ging gestern mit einem Knall an den Börsenmarkt. Innerhalb von wenigen Minuten, wurden die Aktien mit dem doppelten Wert des Unternehmens gehandelt.

Käufer drängten sich in die New Yorker Börse, in den Finanznachrichten blinkte der LinkedIn Aktienkurs den ganzen Tag. Bis die Glocke läutete, belief sich der Marktwert von LinkedIn auf 9 Mrd. Dollar, dem höchsten Wert, seit Google vor 7 Jahren sein Börsendebüt hatte. Millionäre und sogar ein Milliardär wurden durch diesen Börsengang, zumindest auf dem Papier, geschaffen.

Angst vor neuer Internetblase

Kritiker und Experten denken dabei an die Jahrtausendwende, als die Aktienkurse der Internetfirmen in einem kurzen Zeitraum extrem wuchsen. Diese Blase platzte bekanntermaßen und ging als Dotcom-Zeit in die Geschichte ein.

Wenn es den Aktienmarkt nach mehr Unternehmen dürstet, die Menschen über das Internet verbinden, könnten diesen Bedarf Twitter, Facebook, Groupon und Zynga, decken. Keines dieser Unternehmen hat jedoch konkrete Pläne zum Start am Aktienmarkt. Dennoch hat Facebook die Möglichkeit in Betracht gezogen, noch vor Mai 2012, an der Börse zu starten.