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Twitter macht Kauf von TweetDeck offiziell

26 Mai 2011

Nach einigen Spekulationen und Berichten, hat Twitter am Mittwoch auf seinem Blog offiziell die Übernahme von TweetDeck bekannt gegeben. Die Kaufsumme soll sich nach Medienberichten auf 40 Millionen US-Dollar belaufen. Das TweetDeck-Team bleibt jedoch erhalten und arbeitet weiter in London. Für Twitter ist dies eine überaus lohnende Investition, da nun die Monetisierung des Angebots vorangetrieben werden kann.

Großer Anteil an Twitter

Twitter kauft Tweetdeck

Nach dem Erwerb der iPhone App Tweetie und der Partnerschaft mit TwitPic war es nicht gerade überraschend zu hören, dass Twitter einen seiner populärsten Clients kauft. Täglich werden auf Twitter rund 150 Millionen Kurznachrichten verfasst. Laut der Analyseplattform Sysomos/Marketwire kommen über 40% der Tweets von anderen Anwendungen, wie TweetDeck.

TweetDeck ist bereits auf  vielen Plattformen verfügbar

Die Desktop-Anwendung TweetDeck ermöglicht eine Verbindung mit den Accounts von Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn und anderen sozialen Netzwerken. Die Anwendung ist bereits als Version für iOS, Android und für den Desktop-Benutzer, mit Windows, MacOS X sowie Linux, zu haben.

Mit dieser Übernahme kommt man dem US-Unternehmen UberMedia zuvor, das vorher schon ein niedrigeres Angebot für die Anwendung abgegeben hatte.

LinkedIn bei Börsendebüt mit Kursfeuerwerk

20 Mai 2011
Linkedin Börsengang

Linkedin Börsendebüt Mai 2011

LinkedIn der Vorreiter des Online-Netzwerk-Wahns, ging gestern mit einem Knall an den Börsenmarkt. Innerhalb von wenigen Minuten, wurden die Aktien mit dem doppelten Wert des Unternehmens gehandelt.

Käufer drängten sich in die New Yorker Börse, in den Finanznachrichten blinkte der LinkedIn Aktienkurs den ganzen Tag. Bis die Glocke läutete, belief sich der Marktwert von LinkedIn auf 9 Mrd. Dollar, dem höchsten Wert, seit Google vor 7 Jahren sein Börsendebüt hatte. Millionäre und sogar ein Milliardär wurden durch diesen Börsengang, zumindest auf dem Papier, geschaffen.

Angst vor neuer Internetblase

Kritiker und Experten denken dabei an die Jahrtausendwende, als die Aktienkurse der Internetfirmen in einem kurzen Zeitraum extrem wuchsen. Diese Blase platzte bekanntermaßen und ging als Dotcom-Zeit in die Geschichte ein.

Wenn es den Aktienmarkt nach mehr Unternehmen dürstet, die Menschen über das Internet verbinden, könnten diesen Bedarf Twitter, Facebook, Groupon und Zynga, decken. Keines dieser Unternehmen hat jedoch konkrete Pläne zum Start am Aktienmarkt. Dennoch hat Facebook die Möglichkeit in Betracht gezogen, noch vor Mai 2012, an der Börse zu starten.

Google Social Search wird weltweit eingeführt

19 Mai 2011

Schon nächste Woche will Google Social Search in 19 weiteren Sprachen einführen.

Das bereits seit 2009 in den USA eingeführte Google Social Search, nutzt veröffentlichte Inhalte aus sozialen Netzwerken und lässt sie in die Google Suche mit einfliessen. Von Freunden erstellte Nachrichten bei Facebook, Twitter und Google, die öffentlich lesbar sind, haben bei der Google Suche eine besonders hohe Relevanz. Bei der Suche wird dann auch dargestellt, wer diesen Inhalt verfasst hat.

Diese personalisierte Suche funktioniert natürlich nur, wenn man bei Google eingeloggt ist und man das Google-Konto mit dem entsprechenden Social Network-Account verknüpft. Die Liste aller Kontakte, finden Sie im Google Dashboard unter “Sozialer Kreis und soziale Inhalte”.

Grund zur Kontroverse war diese neue Suche für Facebook, die eine PR-Firma engagierte, um negative Meldungen über Google Social Search zu verbreiten. Für Facebook ist vor allem unerfreulich, dass Google diese Daten, für ihren Service, ohne deren Einverständnis nutzen kann.



Digg unterliegt Twitter und Facebook

22 Januar 2010

Das Internet birgt viele Überraschungen und ist der beste Beweis dafür, dass sich Dinge ständig ändern. Besonders im Web gibt es fast minütlich Veränderungen. Diese Erfahrung musste nun auch Digg machen. Vor einigen Jahren die Webseite schlechthin, wenn es um aktuelle News ging, musste Digg nun Twitter und Facebook weichen. Durch den unmittelbaren Konkurrenzkampf mit Mixx und Reddit, die ähnliche Dienste anbieten, konnte Digg diese Entwicklung nicht stoppen und hat nun das Nachsehen.
Aufgrund dieser Tatsachen kündigt Digg Gründer Kevin Rose nun drastische Umstrukturierungen an. Er teilte mit, dass Digg in Zukunft durch themenrelevante Bilder überzeugen möchte und besonders auf Echtzeit-Informationen wert legt.  Damit möchte er besonders in Sachen Schnelligkeit auf Twitter aufschließen. Kevin Rose äußerte sich dazu wie folgt:

„In the next version of Digg you’ll see stories being presented to you in a more real-time nature, especially stories that your friends have touched. It will not be just about Digg.com, but also embracing all the content that your friends touch on other websites. It’s about being that place where people say, ‘I’m going to take a look at Digg because it provides me insight into what’s trending, what’s popular, what’s hot from all over these different places where people exchange information.”

Die Veränderungen können eigentlich nur gut für Digg sein. Es bleibt dennoch abzuwarten, wie sich die Community verhält, die der Umstrukturierung eher skeptisch ins Auge sieht.

ICQ mit Twitter- und Facebookunterstützung

20 Januar 2010

ICQ-Twitter-FacebookEs hat ein wenig gedauert, aber mit der neuen Version ICQ 7 ist der bekannte Instant Messanger in der Welt der Social Networks angekommen. Neben Facebook und Twitter wurden auch YouTube und Flickr in den Dienst integriert.

ICQ 7 User können sich die Feeds ihrer Freunde ansehen, ihren Status updaten und werden über alle Neuigkeiten, wie Kommentare oder Events, informiert.

Zusätzlich zu der Integration der Social Networks in ICQ 7 haben die Entwickler das neue Feature “Foto Sharing” veröffentlicht, mit dem die User eigene Fotos an ihre Buddys verteilen können.

Twitter mit längerer Downtime [Update2]

20 Januar 2010

Seit knapp 20 Minuten ist es nicht möglich, bei Twitter zu zwitschern. Grund dafür ist die Downtime des Microblogging-Service. Bislang gibt es noch keine Informationen über die Ursachen, vermutlich haben Tweets über das Erdbeben in Haiiti jedoch dazu beigetragen, dass der Service überlastet ist. Da es Vorort mitten in der Nacht ist, sind die Twitter-Verantwortlichen möglicherweise schon schlafen und eine Auskunft über die Probleme wird sich demzufolge hinauszögern.

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden und werden umgehend über Neuigkeiten berichten.

[UPDATE] Seit knapp zwei Minuten ist Twitter wieder online. Nach 45 Minuten Downtime arbeiten die Techniker von Twitter immernoch an einer Lösung des aufgetretenen Problems, damit der Service wieder normal läuft.

[UPDATE2] Twitter gab erste Ursachen für den Vorfall bekannt. Bei der Umstellung des Backup-Systems sind unerwartete Fehler aufgetreten, die verantwortlich für langen Ladezeiten und für die Auszeit von insgesamt rund 90 Minuten waren. Die Verantwortlichen  versicherten aber, dass keinerlei Datenverluste entstanden sind.